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Die Questenwanderung


Am 14. April machten wir uns, gemeinsam mit fast 30 zukünftigen Zwergen Rangern, zu unserer Questenwanderung auf. Die Kinder hatten Ihre Eltern und Großeltern sowie Erzieher aus den beiden Kitas in Bennungen und Roßla mitgebracht. Begonnen wird eine Wanderung immer mit der Einstimmung der Kinder auf das Naturschutzgebiet. Am Schild mit der Eule können die Zwergen Ranger erzählen, was sie schon alles über  die Verhaltensregeln in der Natur wissen. Auf unserer Wanderschaft  fanden wir unterwegs das ein oder andere zum Erzählen und Anschauen, wie z. B. den Bärlauch, der schon von weitem durch seinen Duft zu erkennen war und ein alter abgestorbener Baum, der für viele verschiedene Kleinlebewesen ein neues zu Hause ist. So verging die Zeit recht schnell und wir kamen auf der Queste an, wo wir eine kleine Pause einlegten und  uns aus dem Rucksack stärkten. Dann wurde die Questensage erzählt und jeder nutzte die schöne Aussicht hinüber zur Questenburg und über den Ort Questenberg. Noch schnell ein Erinnerungsfoto, mit allen vor der Queste, geschossen und es ging bergab. Nach dem Abstieg über die Gletschertöpfe hielten wir noch kurz am Roland an und erzählten den Kindern von seiner Bedeutung für den Ort Questenberg. Dann gingen wir  in die Gaststätte „Zur Queste“, wo Frau Gast für die Wanderer einen kleinen Imbiss vorbereitet hatte. So fand bei schönem Wetter unsere diesjährige Questenwanderung mit den zukünftigen Zwergen Rangern ein gutes Ende. Die Hausaufgabe für die Kinder ist, ein Bild von der Sage oder der Queste zu malen. Wir freuen uns schon auf die schönen Kunstwerke.
 

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DRK Schulung der Zwergen Ranger


Am 19. April luden wir die Zwergen Ranger der 1. Klasse zu einer Ersten Hilfe Schulung in den Riethgarten ein. Natürlich hatten wir zur Unterstützung einen Experten eingeladen, Herrn Aschenbrenner, vom DRK in Sangerhausen. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch gleich richtig los. Herr Aschenbrenner zeigte den Kindern den Schmetterlingsschnitt an einem Pflaster und  wie man einen Verband anlegt. Nun waren die Zwergen Ranger an der Reihe. Es wurde verbunden und  jeder hatte einen Verband an einer anderen Stelle. Bald war alles Material verbraucht. Danach waren auch die Senior Ranger an der Reihe. Thomas Poreschko erlitt einen gestellten Schwächeanfall und Herr Aschenbrenner konnte den Kindern so die stabile Seitenlage zeigen.  Thomas erholte sich schnell wieder und alle waren sich einig, dass Helfen auch richtig Spaß machen kann. Wir hoffen, dass alle etwas gelernt haben und wir unser Wissen nicht anwenden müssen.
 

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Spurenwanderung mit den Zwergen Rangern der Kita Pfiffikus


Am Montag, dem 11. Februar, machten wir bei kaltem aber sonnigem Wetter eine Spurenwanderung mit den Zwergen Rangern der Kita Bennungen. Zuerst wurden die Kinder befragt, was Tiere für Spuren hinterlassen können. Da gibt es Trittspuren, Fraßspuren und auch Nester oder Horste, die „Wohnungen“ der Vögel, können Spuren sein. Wir liefen los und gleich bemerkten wir im restlichen Schnee eine Katzenspur. Da die Krallenabdrücke nicht zu sehen waren, muss es eine Katze gewesen sein. Ein paar Meter weiter sahen wir den Hufabdruck eines Pferdes und dann kam eine Hundespur. Den Abdrücken nach, ein recht großer Hund. Schon ging es auf die Wiese und wir fanden leere Nussschalen. Sie sind die Futterreste von Krähen. Ein alter Pflaumenbaum hatte schon große Teile seiner Rinde verloren. Dies war bestimmt ein Specht, der hinter der Rinde nach Maden und kleinen Käfern gesucht hat. Auch eine Fuchsspur haben wir gefunden. Sie ist gut an den Pfotenabdrücken, wie in einer Linie aneinandergereiht, zu erkennen. Man sagt ja auch, der Fuchs schnürt. Wir sahen Erlenzeisige an den kleinen Zapfen die Samen fressen und die Zwergen Ranger zeigten uns einen Fuchsbau. Nach der Spurensuche gingen wir zur Kita zurück, wo die Hausaufgabe vom letzten Mal kontrolliert wurde. Bei der neuen Aufgabe sollen die Zwergen Ranger Tierbilder den richtigen Tierspuren zuordnen.
 

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Wie verbringen die Tiere den Winter


Am 13. Februar machten sich die Ranger, Thomas und Andreas, auf den Weg in den Kindergarten Zwergenpalais in Roßla. Dort trafen sie die Zwergen Ranger, um mit ihnen einen Ausflug in den Weinberg zu unternehmen. An diesem Waldtag stand das Thema, wie verbringen einige Tiere den Winter, auf dem Programm. Die Ranger hatten sich gut vorbereitet und für die 6 unterschiedlichen Tiere Masken mit. Jedes Kind erhielt die Möglichkeit mit Hilfe eines Würfels sich für ein Tier zu entscheiden. Da gab es den Rotfuchs, das Eichhörnchen, den Frosch, den Weißstorch, den Igel und die Fledermaus. Jedes dieser Tiere verbringt den Winter anders. Der Storch fliegt in den Süden, aber nicht weil es ihm im Winter bei uns zu kalt ist, sondern weil er nicht mehr  genügend Futter findet. Das Eichhörnchen versteckt sich in seinem Kobel und schläft, bis der Hunger es weckt und dann sucht es die von ihm im Herbst versteckten Nüsse und andere Leckereien, um den Hunger zu stillen und wieder schlafen zu gehen. Die Frösche lassen sich auf den Grund des Teiches sinken und verlangsamen ihren Stoffwechsel, so dass sie bis zum Frühjahr überleben können. Die Fledermäuse ziehen sich in ihre Winterquartiere, die Höhlen, zurück und bei gleichbleibenden Temperaturen hängen sie schlafend von der Höhlendecke. Auch sie verlangsamen ihren Stoffwechsel, um den Winter zu überdauern. Der Igel wiederum verkriecht sich in einem Laubhaufen und zehrt von den im Herbst angefutterten Reserven. Er atmet nur noch 5 Mal in der Minute und verbraucht dadurch weniger Energie. Der Rotfuchs lässt sich im Winter ein dichteres Fell wachsen, so machen ihm Schnee und Kälte nicht viel aus. Er sitzt in seinem Bau unter der Erde und wartet auf die Dunkelheit, wo er wie im Sommer auf Mäusejagd geht, um satt zu werden. Die Zwergen Ranger spielten die Tiere im Winter nach und hatten dabei viel Spaß, denn wann hat man schon mal die Möglichkeit, eine Fledermaus oder ein Igel zu sein.
 

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Wintervogelzählung mit den Zwergen Rangern


Am 16. und 17. Januar 2013 trafen sich die Mitarbeiter des Biosphärenreservates mit den Zwergen Rangern, aus der Kita Pfiffikus in Bennungen und dem Zwergenpalais aus Roßla, um Wintervögel zu erfassen. Gemeinsam ging es in die Natur und die Kinder waren nach den Erklärungen der Ranger voll bei der Sache. Der ein oder andere Zwergen Ranger erkannte die Vögel sogar beim Vorbeifliegen. So zählten wir auf der Helme 11 Stockenten und 2 Graureiher flogen davon. Zwei Buntspechte, achtzig Drosseln, einen Mäusebussard, eine Kohlmeise, vierzig Stieglitze, drei Amseln und sogar einen Wanderfalken bekamen wir zu Gesicht. Die Kinder erfuhren, warum manche Vögel den Winter nicht bei uns verbringen und wie sie den Vögeln, die bleiben, im Winter helfen können. Natürlich erhielten die Zwergen Ranger wieder eine Hausaufgabe zum Thema. Nach dieser Stunde auf Vogelpirsch staunten wir nicht schlecht, wie viele verschiedene Vögel wir doch beobachten konnten.
 

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